Last action chaos

Seit kurzem manifestiert sich unser Vorhaben in Träumen in der Nacht und die Vorfreude steigt und steigt und steigt. Nur noch wenige Handschläge – 9 Stunden und es wird endlich losgehen.

Als vor etwas mehr als einem Jahr aus einem Schnapsgedanken ein Plan und aus einem Plan von zweien einer wurde in den der Arbeitgeber eingebunden war, schien die Vorbereitungszeit unendlich. „Das machen wir noch. Schreib es auf die Liste.“ oder „Wir haben noch viel Zeit. schreib es einfach auf die Liste!“, wurden zu Erklärungen, um alles mögliche nach hinten zu schieben. Ob impfen, Besorgungen erledigen oder Sprachchrashkurs – alles landete auf Listen.

Vor zwei Monaten fühlte sich das Zeitpolster noch immer riesig an. Die teuersten Anschaffung wurden auf die letzten Gehälter vor der Abreise verteilt. Die ersten Listen für Anschaffungen, zum Packen und noch zu erledigende Aufgaben wurden nicht nur gefüllt sondern endlich auch abgeharkt. Also alles im Lot – dank bester Planung (es lohnt sich immer nen PM an seiner Seite zu haben) und großen Eifer bei der Umsetzung und auch Dank Eurer tollen Ratschläge.

FotoAm Dienstag beim dritten Einkauf von Equipment innerhalb von 8 Tagen wurde langsam klar, dass unsere Vorbereitungs-Zeit endlich ist und das Zeit ein sehr neutraler Weggefährte ist – unbestechlich verrinnt sie und Ausreden gelten nicht mehr. Alle Vorbereitung nützt in den letzten 12 Stunden nichts, wenn man die ToDo-Liste immer wieder um neue Punkte erweitert werden und einem auch jetzt noch neue Aufgaben einfallen. Planung ersetzt eben doch Zufall durch Irrtum.

 

  • Rucksäcke packen (ein Wechselbad der Gefühle – schmerzhafte Trennungen inklusive)
  • Kühlschrank abtauen, tiefgekühlte Nahrungsmittel verarbeiten (kulinarisches Highlight ergibt sich  von selbst – exquisite Fake-Käse-Sahne-Bohnen-Soße mit (natürlich) Kartoffelpuffer – einfach mal mutig sein! Und wenn wir wiederkommen gibts Pesto satt!)
  • Nachbarn bezüglich der wichtigsten Pflanzen instruieren (ein schlechtes Gewissen schwingt mit – ein Mitbringsel mehr…)
  • Putzen und Spülen (damit im Fall der Fälle von Einbruch oder Rückkehr natürlich ein anständiger Hausstand vorgefunden wird)
  • FC-Spiel gucken
  • Daueraufträge einrichten,  (etwas spät dran, aber am Wochenende eines Monatsabschlusses nicht möglich…)
  • Reiseroute (das machen wir dann doch spontan – wo ist eigentlich die Zeit hin, die wir mit den Reiseführern über Costa Rica verbringen wollten?)
  • Verbindung zum Flughafen raussuchen (Ja? Doch! Wir fliegen wirklich von Düsseldorf ab. Was um 3:30 müssen wirmit der S-Bahn fahren?)